Tierschutztipps Webseite

Hier wollen wir Geschichten sammeln, die ein Happy End haben. Traurige Fälle, in denen das Schicksal eine erfreuliche Wende genommen hat? Tiere, die nach einem traurigen Weg endlich ein schönes Zuhause gefunden haben, Tierschutzinitiativen die vor dem Aus standen und schließlich doch weiter machen konnten und, und, und...

Ihr kennt solche Geschichten? Her damit!            

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Die erste Happy-End Geschichte wurde uns eingesandt von Martina, www.scotch-terrier-in-not.de . Es ist die Geschichte von Luna und Stella, einmal aus der Sicht des Menschen, und einmal aus der Sicht der Scotties erzählt:

Aus der Sicht der Menschen!

 

Am 04.08. bekamen wir die Meldung: „Scotties in Tötung“!

Eine Tierschutzorganisation, die sich um Polarhunde kümmert, meldete uns 2 Scotties in der Tötungsanlage Son Reus und bat um Hilfe.

Die Zeit war knapp, die beiden Hündinnen sollten am nächsten Tag getötet werden. Was tun?

Da fielen uns unsere „spanischen“ Freunde ein. Wir mussten schnellstens mit der Tötungsanlage Kontakt aufnehmen, um die Beiden vor dem Hundehimmel zu bewahren. Der Kontakt wurde schnell hergestellt und die beiden Hunde Luna und Stella bekamen erstmals Aufschub.

Jetzt ging es ans organisieren, wer holt sie da heraus, in die Tötungsanlage hat nicht jeder Zutritt. Nach unzähligen Telefonaten fanden wir eine Tierschützerin, die bereit war, uns zu helfen und Luna und Stella zu holen. Von der Tötungsanlage werden die Hunde nur geimpft herausgegeben, dass tat den Beiden aber nicht gut, da sie durch tagelanges Sitzen im Zwinger gesundheitlich doch sehr angeschlagen waren. Sie mussten sofort von einem Tierarzt behandelt werden.

Nach Wochen war ihre Gesundheit wieder hergestellt und sie waren flugfähig. Ursprünglich sollten sie am 2. September in Stuttgart landen, der Termin scheiterte mangels Flugpaten. Wir suchten selbst einen Flugpaten und am 7. September sind die Beiden in Frankfurt gelandet. Luna und Stella waren unsere „Wundertüte“ und die Überraschung war groß, als wir sie sahen. Es waren keine reinrassigen Scotties, aber es war unübersehbar ein Scottie beteiligt. Die Beiden machten alles mit Ihrem Charme weg!

Von der Tötungsanlage haben wir erfahren, dass die Hunde von privat abgegeben wurden, weil sie Mäuse, Ratten und Hasen jagten. Sind die Terrier dafür nicht einmal gezüchtet worden? Ihre alten Besitzer hatten dafür noch pro Hund 60Euro bezahlt. Wie kann man nur!

Luna und Stella sind sofort als Zweithund in ihre neuen Familien gegangen.

Sie haben eine zweite Chance verdient!

Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass Luna und Stella weiterleben dürfen.

Martina Fuchs Scotch Terrier in Not e.V.

Luna und Stella haben hier auf Erden schon die Hölle gesehen!

 

 

Aus der Sicht der Schotten! 

Wir sind zwei Hündinnen und stammen vom Scottish Terrier ab, sind 1 und 3 Jahre alt.

Wir führten ein ganz normales Leben als Haushunde und wurden auch geliebt. Es gab Futter, Wasser und auch Streicheleinheiten. Bis sich die Lebenssituation unseres Besitzers änderte!

Die Liebkosungen nahmen ab, es gab kein gutes Wort mehr, auch Futter gab es nicht mehr regelmäßig. Wir waren sehr traurig, aber auch froh über jede noch so kleine Aufmerksamkeit, die uns unsere Menschen entgegen brachten.  Oh je eines Tages kümmerte sich keiner mehr um uns, wir beschlossen uns etwas abzulenken. Auf der Suche nach Futter und Wasser, begegneten wir Hasen, Mäuse und Ratten und die jagten wir. Es war ja sooo langweilig!

Unseren Menschen gefiel das gar nicht, es wurde beschlossen uns weg zu bringen. Aber wohin?

Es war schrecklich wir wurden in einer Tötungsanlage abgegeben und in die Box Nr. 16 gesperrt. Wir verstanden die Welt nicht mehr! Hier gab es soviel Leid und Elend! Unsere Leidensgenossen erzählten uns 12 Tage hätten wir noch Zeit, bis wir die große Reise zur Regenbogenbrücke antreten sollten. Nachts konnten wir nicht schlafen und schauten verzweifelt zum Himmel und baten unsere Namenspatronen Mond und Sterne um Hilfe. Was hatten wir denn getan, um dieses Schicksal zu erleiden, zudem sind wir ja noch so jung. Es geschah ein Wunder! Am 12. Tag wurden wir von einer Tierschützerin abgeholt. Sie holte uns heraus im Auftrag von einem Verein der „Scotch Terrier in Not“ heißt und in Deutschland ist. Der Verein wollte auch alle Kosten übernehmen und für uns ein neues Zuhause suchen. Für uns war es unglaublich, dass wir so ein Glück hatten. Unsere Betreuerin suchte gleich mit uns den Tierarzt auf, denn mit unserer Gesundheit stand es nicht zum Besten. Die 12 Tage, die wir in der Tötungsstation waren, hatten uns ganz schön mitgenommen. Es verging noch eine lange Zeit und wir konnten es gar nicht  abwarten, bis wir im Flugzeug saßen. Nocheinmal eine große Strapaze und dann wird alles gut werden.

Am 7.September war es dann soweit und wir sind wohlbehalten in Frankfurt gelandet. Dort holten uns liebevolle Menschen ab und nach einer kurzen Autofahrt durften wir aus unserer Transportbox.

Was waren wir erstaunt, als wir die Zwei- und Vierbeiner sahen, die alle nur wegen uns da waren. Rusty, unser Gastgeber verriet uns, dass er selbst ein „Scotch Terrier in Not“ war und wir uns von unserer besten Seite zeigen sollen, dann bekämen wir bestimmt auch so ein tolles Zuhause wie er. Er hatte recht, da waren auch noch Betty und Happy, zwei hübsche Scottiemädels mit ihren Besitzern. Alle waren freundlich zu uns und wir standen seit langem mal wieder im Mittelpunkt. Wir konnten uns frei bewegen und alles erkunden, es war herrlich! Wir genossen die Streicheleinheiten, ließen uns die Leckerchen schmecken. Rief da nicht jemand unsere Namen, es war unglaublich wir lebten und waren in Sicherheit. Wir durften am gleichen Tag in unsere neue Familie. Es war ein großes Glück, dass wir gerettet wurden und wir werden es mit Liebe und Zuneigung danken.

Große Pfotenabdrücke

Luna und Stella

 Mit freundlicher Genehmigung von: www.scotch-terrier-in-not.de . Wir danken für die Einsendung dieser schönen Happy-End-Geschichte und wünschen Luna & Stella alles Gute!

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Weitere Happy-End-Geschichten gibt es in  unserem Blog.


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